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Medienbulletin Juni 2010

Sanierung des Gemeindehauses geplant

Mitten im Dorfzentrum, an unübersehbarer Lage, befindet sich seit 1972 das damals für die Gemeinde Mettmenstetten einen wichtigen Meilenstein darstellende Gemeindehaus. In nächster Nähe der reformierten Kirche liegend, deren Ursprung auf das 15. Jahrhundert zurückgeht, vermag das sowohl Verwaltungs- und Wohnräumlichkeiten aufweisende Gemeindehaus aber nicht die gleichen baulichen Akzente zu setzen. In Erscheinung tritt der Baukörper aufgrund der für die damalige Zeit typischen Baustils/-ausführung aber dennoch. Eine Sanierung soll der Baute wieder zu mehr "Glanz" verhelfen.

Die zentrale Lage des Gemeindehauses war bis zur Autobahneröffnung im vergangenen November mit einem gewichtigen Nachteil verbunden: Direkt an der Staatsstrasse liegend wälzten sich Tag für Tag tausende Fahrzeug vorbei. Die Abgase haben am Gemeindehaus sichtbare Spuren hinterlassen, das Gebäude wirkt grau und trist und vermag mit seiner farblichen Erscheinung nicht mehr zu gefallen. Eine Fassadenrenovation ist dringend angezeigt, nachdem bisher noch nie etwas Gleichartiges ausgeführt worden ist bzw. die Neugestaltung des dem Gemeindehaus vorgelagerten Rössliplatzes bereits in Ausführung gegeben worden ist.
Grösster Sanierungsbereich dürfte die Erneuerung des Eternitdaches darstellen. Im Rahmen der Renovation sollen auch wärmetechnische bzw. energetische Massnahmen erfolgen. Das Architekturbüro AG Markus Hächler, Mettmenstetten, ist beauftragt worden, ein Bauprojekt mit Kostenschätzung auszuarbeiten. Dieses gelangt voraussichtlich an der Gemeindeversammlung vom 6. Dezember 2010 zur Abstimmung.

Jugendarbeit

Per 1. Januar 2010 hat der Gemeinderat Mettmenstetten die Hauptverantwortung über die Betriebsführung des Gemeinschaftszentrums Sputnik und auch die Anstellungsverhältnisse der Jugendarbeitenden übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Verein Jugend & Freizeit seit 2001 für die operative Betriebsführung des Gemeinschaftszentrums und die Betreuung der Jugendlichen mehr oder weniger alleine zuständig. Die Betriebsfinanzierung erfolgte hauptsächlich mit Behörden- und Vereinsbeiträgen. Das aus der Auflösung des Vereins Jugend & Freizeit ermittelte Vereinsvermögen von rund Franken 27 000 wird unter der mitfinanzierenden Trägerschaft aufgeteilt.

Fumoir

Seit dem 1. Mai 2010 hat sich der Status der Rauchkultur in zürcherischen Gaststätten wesentlich verändert: Generell gilt ein Rauchverbot in allen geschlossenen Räumen, die öffentlich zugänglich sind oder mehreren Personen als Arbeitsplatz dienen. Von diesem Rauchverbot ausgenommen ist der Betrieb von Fumoirs (als Rauchzone bezeichnete Räume), sofern diese höchstens ein Drittel der Gesamtfläche der Gastwirtschaft belegen. Ferner dürfen Gäste in Fumoirs nur bedient werden, wenn das Personal einer solchen Beschäftigung schriftlich zugestimmt hat. Rauchen ist zudem in Kleinbetrieben unter 80 m2 gestattet. Urs Koffel als Betreiber des Rest. Bahnhofs ist aufgrund der erbrachten Nachweise der Betrieb eines Fumoirs im Sääli bewilligt worden.

Personelles

Der Betrieb des Gemeinschaftszentrums Sputnik wird aktuell durch eine im Teilzeitpensum von 60 % beschäftigte Stellenleiterin und einem Zivildienstleistenden sichergestellt. Es hat sich gezeigt, dass dieses Modell keine optimale Lösung darstellt: Die Zivildienstleistenden stehen in der Regel nur einige Monate zur Verfügung und weisen keine entsprechenden Fachkenntnisse aus. Um mehr Verbindlichkeit und Kontinuität in der Jugendarbeit zu erzielen, muss die Anstellung einer weiteren Fachkraft erfolgen. Mit Reto Lemmenmeier, in Ausbildung zum soziokulturellen Animateur, konnte die Stellenbesetzung als Mitarbeiter offene Jugendarbeit per 1. August 2010 erfolgen.

Barbara Kottler heisst die neue Steuersekretärin, welche ihre Tätigkeit ebenfalls anfangs August aufnimmt.

Seit diesen Tagen ist Sven Schwarzenbach als Lernender Fachmann Betriebsunterhalt beschäftigt.

Alle neuen Mitarbeiter werden im Team der Gemeindeverwaltung herzlich willkommen geheissen.

Dann darf auch noch ein Jubiläum vermeldet werden: Ruth Schmid-Burkhard, welche in einem Teilzeitpensum den Bereich Ergänzungsleistungen besorgt, kann inklusive Lehrzeit auf 25 Jahre Tätigkeit bei der Gemeinde Mettmenstetten zurückblicken - herzlichen Dank für den treuen Arbeitseinsatz.

Signalisationswesen

Die Wunschvorstellung des Gemeinderates, dass im Bereich der Ortseinfahrten der in unser Dorfgebiet führenden Staatsstrassen (Albis-, Maschwander-, Rossauer- sowie Zürichstrasse) überall Tempo 50 Signalisationen bestehen, entspricht leider nicht den Tatsachen. Zu Beginn der Ortseinfahrten (Höhe Bauzonengebiet) sind in der Regel Tempo 60 Signalisationen vorhanden, welche nach ca. 100-200 m Distanz durch Tempo 50 Signalisationen abgelöst werden. Die Kantonspolizei hat immerhin kürzlich dem Begehren des Gemeinderates entsprochen, die Tempo 50 Signalisation auf Höhe des Wasserschanzencenters Jumpin zu verschieben.

Es erscheint fast wie ein Phänomen: Seit der erfolgten Fertigstellung der sich im Weiler Dachlissen befindlichen Autobahnbrücke hat der Lastwagenverkehr über dieses Bauwerk stark zugenommen. Offenbar hat diese Route seit einigen Monaten Aufnahme in verschiedenen Navigationssystemen gefunden. Die verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei ist daher beantragt worden, auf der von Dachlissen zur Zürichstrasse über die Autobahnbrücke führenden Jungholzstrasse in beiden Fahrtrichtungen ein Lastwagenfahrverbote auszusprechen. Fahrverbote für Auto/Motorräder (Ersatz der bestehenden, privatrechtlichen Signalisation) sind auch entlang der Bahnlinie zur Jungholzstrasse führenden Gemeindestrassen beantragt worden.

Dem von der Dachlisser-Bevölkerung geäusserten Anliegen um Einführung von Tempo30-Zonen konnte hingegen nicht entsprochen werden. Der Gemeinderat wird sich aber dafür einsetzen, dass die Kantonspolizei im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch in den Aussenweilern Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Erfahrungsgemäss erfolgt die Kontrolltätigkeit aber mehrheitlich in jenen Bereichen, wo die Verkehrsfrequenz deutlich höher liegt.

Arbeitssicherheit

Turnusgemäss hat der für die "Umsetzung EKAS-Richtlinien, Arbeitssicherheit, Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten", beigezogene Sicherheitsfachmann, Albert Zürcher, Edlibach ZG, die Überprüfung folgender, im Zuständigkeitsbereich der Politischen Gemeinde liegenden, Objekte vorgenommen: Feuerwehr-/Werkdienstgebäude mit Tierkörpersammelstelle, Gemeindehaus (öffentlich zugänglicher Bereich), Gemeinschaftszentrum Sputnik sowie Schwimmbadanlage. Die möglichen Gefährdungen sind nach Risikobereichen beurteilt worden: Massnahmen dringend notwendig, notwendig sowie empfohlen.
Gewisse Hinweise betreffen vom Personal zu beachtende Verhaltensregeln im Arbeitsalltag (Prüfungshandlungen, Kontrollen, Umsetzung Sicherheitsvorschriften, etc.). Daneben wird aber auch auf bauliche sowie sicherheitstechnische Mängel hingewiesen. Diese Behebung verursacht Ausgaben von 6 000 Franken.

Ferner hat der Gemeinderat

» die Erneuerungswahl des 20 Personen umfassenden Wahlbüros vorgenommen.
» für die Verlegung der durch das Grundstück der Gebrüder Max + Emilio Ferrari
führenden, aus dem Jahre 1946 stammenden, ca. 32 m langen
Schmutzwasserleitung Bachmattstrasse einen Baukredit von Franken 44 000.00
bewilligt, nachdem die bestehende Leitung im Bereich der geplanten Tiefgarage
liegt.
» für die jährlich vorzunehmenden Oberflächensanierungen der ausserhalb des
Dorfgebietes liegenden Gemeindenstrassen einen Kredit von Franken 150 000
bewilligt.
» nach Abschluss der Wohnbautätigkeit die Instandstellung des Aentlerweges für
September 2010 veranlasst und dafür unter Berücksichtigung der erfolgten
Rückstellungen von 58 000 Franken einen Zusatzkredit von Franken 38 000.00
gesprochen.
» gestützt auf das Ergebnis der durchgeführten Submission den Ausbau der
Unteren Bahnhofstrasse, Teilstück Liegenschaft Kuhn-Liegenschaft Bähler Firma
Markus Gubler GmbH, Mettmenstetten, zu pauschal zu Franken 200 000
übertragen. Die Arbeitsausführung soll im Zeitraum September bis Oktober 2010
erfolgen.
» dem Anliegen des Badi-Kioskbetreibers um Anschaffung einer
Geschirrspülmaschine zu Franken 6 500 entsprochen
» den Antrag der Feuerwehrkommission Süd um Ernennung von Vice-Kdt Ueli
Vollenweider, Mettmenstetten, zum Feuerwehrkommandanten per 1. Januar 2011
gutgeheissen. Er löst Hptm Ruedi Künzi, Maschwanden, seit 1. Januar 2006
Kommandant, ab.
» gestützt auf die Erkenntnisse und Empfehlungen der Jugend und Berufsberatung
Kanton Zürich, Fachstelle für Krippen, im Sinne der einschlägigen
gesetzlichen Vorschriften die Betriebsbewilligung für die beiden
altersgemischten Kindergruppen der Kinderkrippe Knirpsenvilla, Albisstrasse,
bis Ende Oktober 2012 verlängert und für die weitere, neu ab 1. Mai 2010
geführte altersgemischte Kindergruppe bis Ende Oktober 2012 erteilt.


Datum der Neuigkeit 15. Juli 2010
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