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Umwelttipp Konsum

Wir publizieren regelmässig Umwelt-Tipps. Darin finden sich jeweils wertvolle Hinweise, was man selber dank einfachsten Verhaltensänderungen für eine gesunde Umwelt tun kann.

Den richtigen Fisch an der Angel
Das lange Osterwochenende steht vor der Tür. Traditionell gehört in vielen Haushalten am Karfreitag Fisch auf den Tisch. Rund 97 Prozent des verkauften Fischs in der Schweiz werden importiert. Das bleibt nicht ohne Folgen.

Wir Schweizerinnen und Schweizer essen gerne Fisch und Meeresfrüchte und jedes Jahr essen wir mehr davon. Der Konsum hat in den vergangenen 25 Jahren um 60 Prozent zugenommen – 75‘000 Tonnen sind es inzwischen jährlich. Der weltweit steigende Fischkonsum setzt die Meere unter Druck. Weil ein Grossteil der Fische und Meerestiere, die wir in der Schweiz konsumieren, importiert wird, tragen auch wir Binnenländler mit unserem Essverhalten zur Überfischung der Meere bei. Knapp 90 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände in den Weltmeeren sind bereits überfischt oder stehen kurz davor. Immer mehr Anbieter und Liebhaber von Fisch setzen deshalb auf zertifizierten Fisch, mit der Folge, dass es inzwischen ein grosses entsprechendes Angebot gibt. Das MSC-Label steht seit 20 Jahren für nachhaltige Fischerei und ist ein guter Ratgeber beim Kauf von Wildfisch. Für Fische aus der Zucht sind Biofische und -meeresfrüchte die beste Wahl. Das Biolabel garantiert strenge Auflagen für Fischzuchtanlagen und dass die Fische Futter aus nachhaltigen Quellen erhalten. Auch Zuchtfisch mit dem ASC-Label ist empfehlenswert. Generell gilt: Ob Wild- oder Zuchtfisch, unsere grosse Nachfrage ist mit Umweltauswirkungen verbunden. Wer nicht zur Überfischung beitragen will, geniesst Fisch als seltene Delikatesse, setzt auf Fische aus einheimischen Gewässern und achtet auf Labels.

Datum der Neuigkeit 13. März 2018