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Umwelttipp Klima

Wir publizieren regelmässig Umwelt-Tipps, welche von PUSCH, Praktischer Umweltschutz, www.pusch.ch, zur Verfügung gestellt werden. Darin finden sich jeweils wertvolle Hinweise, was man selber dank einfachsten Verhaltensänderungen für eine gesunde Umwelt tun kann.

 

Kleinere Füsse für eine bessere Welt

Mit den Klimademos ist das Thema Nachhaltigkeit in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Den meisten ist mittlerweile klar, dass wir auf zu grossem Fuss Leben. Aber wie lässt sich der eigene ökologische Fussabdruck wirksam reduzieren? Die Tipps sind zahlreich, die Zusammenhänge komplex.

Viele Schweizerinnen und Schweizer leisten bereits einen Beitrag für den Umweltschutz. Wir verzichten auf Plastiksäcke, nutzen Stromleisten, sammeln Glas und PET und kaufen Bio-Gemüse.

All das zählt, aber nicht alles ist gleich wirksam. Die grösste Gefahr ist die globale Erwärmung. Dafür verantwortlich ist der Ausstoss von Treibhausgasen wie CO2. Der Verzicht auf Plastikstrohhalme schadet zwar sicher nicht, als Privatpersonen können wir aber in folgenden Bereichen am meisten Wirkung erzielen: Mobilität, Wohnen, Konsum und Ernährung.

Im Bereich Mobilität heisst das vor allem weniger fliegen und weniger Auto fahren. Wer auf Flugreisen nach Möglichkeit verzichtet, beim Pendeln zur Arbeit auf den Zug umsteigt und für kurze Strecken das Velo nimmt oder zu Fuss geht, hat schon einiges fürs Klima geleistet. Beim Wohnen schenkt vor allem das Heizen ein. Wichtige Faktoren sind Wohnfläche und -temperatur, zentral ist aber auch die Isolation. In schlecht gedämmten Häusern können bis zu 70 Prozent der Energie verloren gehen. Eine gute Isolation von Fenstern, Wänden und Dach senkt also die Emissionen massiv. Auch in der Wahl von Lebensmitteln steckt viel Potenzial. Die Ernährung ist in der Schweiz für sage und schreibe 28 Prozent der persönlichen Umweltbelastung verantwortlich. Hier belasten insbesondere tierische Produkte die eigene Ökobilanz – vor allem Fleisch. Im Bereich Konsum ist es wichtig, das ganze Bild zu betrachten. Im neuen Pullover stecken auch viel Wasser und Pestizide aus dem Baumwollanbau sowie die Verarbeitung und der Transport drin, das Handy belastet die Umwelt durch den Abbau der Rohstoffe. Wer Kleider und Handy länger nutzt – und allenfalls auch einmal repariert – kann hier einen wichtigen Beitrag leisten. Qualität vor Quantität ist hier gefragt.

Und jetzt? Der Footprint-Rechner des WFF bringt Klarheit. Eine Faustregel sagt: Je schwieriger die Tat, desto grösser die Wirkung. Aber Vorsicht, wer sich alles auf einmal vornimmt, hält selten durch. Es ist wie bei den Neujahrs-Vorsätzen, realistische Ziele sind gefragt. Warum nicht weiter auf Plastik verzichten – und auch mal auf einen Flug? Oder weiter recyceln – und öfters mal ein Vegi-Menü bestellen? Es gilt, den eigenen Weg in die nachhaltige Zukunft zu finden: umsetzen, ausprobieren, Erfahrungen sammeln.



Datum der Neuigkeit 1. Okt. 2019