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Medienbulletin November 2018

 

Wichtige gewässerschutzrechtliche Festlegungen

Basierend auf der eidgenössischen bzw. kantonalen Gewässerschutzgesetzgebung hat der Gemeinderat die Erarbeitung wichtiger gewässerschutzrechtlicher Festlegungen veranlasst. Einerseits wird das Konzept der Trinkwasserversorg in Notlagen überarbeitet, zum anderen erfolgt die Festlegung des Gewässerraums im Siedlungsgebiet.

Mit einer grossen Selbstverständlichkeit kann in der Schweiz Wasser als wichtigstes Lebensmittel in guter Qualität und genügender Menge jederzeit beansprucht werden. Was passiert aber in Notsituationen, wenn z.B. das Trinkwasser verunreinigt ist oder nicht mehr gefördert und verteilt werden kann? Das für unsere Gemeinde erstmals im Jahre 2000 erstellte, 2009 überarbeitete Konzept der „Trinkwasserversorgung in Notlagen (TWN)“ muss auf Geheiss der kantonalen Baudirektion an die neu gültigen Normen angepasst werden. Mit der Überarbeitung wurde das Ingenieurbüro Hetzer, Jäckli und Partner AG, Uster, zu 16 300 Franken beauftragt.

Mit der Ausscheidung von Gewässerraum im Siedlungsgebiet kommt der Gemeinderat einer weiteren gesetzlichen Verpflichtung nach. Der Raum entlang der Gewässer ist begehrt und wird vielerorts immer knapper. Der Gewässerraum schützt diesen Bereich und trägt dazu bei, dass Menschen, Tiere und Pflanzen auch in Zukunft auf vielfältige und attraktive Flüsse, Bäche und Seen zählen können aber auch dem Aspekt Schutz vor Hochwasser und Verunreinigungen Rechnung getragen wird. Die Bearbeitung ist dem Ingenieurbüro EBP Schweiz AG, Zürich zu 42 000 Franken übertragen worden

Der auf Gemeindegebiet Rifferswil entspringende, in den Haselbach einmündende Tobelbach, Gewässer Nr. 5.0, erweist sich nach dem seit Juni 2015 beim AWEL in Vernehmlassung befindlichen „Massnahmenplan Gefahrenkarte Naturgefahren“ im Bereich des Weilers Wissenbach (Gewässerdurchlass Staatsstrasse) als risikobehaftet. Daher muss als Sanierungsmassnahme ein Hochwasserschutzprojekt ausgearbeitet werden. Der Gemeinderast hat der Offerte des Ingenieurbüros für Hoch- und Tiefbau AG Peter Ott, Mettmenstetten, zu 17 000 Franken entsprochen.

Einem Grundsatz des Leitbildes Biodiversität entsprechend, die Bevölkerung auf die Belange der Biodiversität und Ökologie aufmerksam zu machen, hat der Gemeinderat dem Vorschlag der Biodiversitätskommission entsprochen, in den auf Gemeindegebiet vorhandenen, ca. 23 km Länge aufweisenden Fliessgewässern an 8-10 Stellen eine Bestandesaufnahme „Makrozoobenthos (tierische Organismen)“ vorzunehmen. Ziel des Projektes, initiiert durch Theo Frey, Insektenkundler/Mitglied Naturschutzgruppe, soll es sein, über die vielen in den Bächen anzutreffenden Lebewesen (z.B. Eintagsfliegen, Steinfliegen, Köcherfliegen, Weichtiere [Muscheln und Wasserschnecken], Krebse, Bachflohkrebse, Würmer, Wasserkäfer, Wasserwanzen, Libellen, etc.), welche in der Regel nicht wahrgenommen werden, zu inventarisieren und darüber zu informieren und zu sensibilisieren. Dafür wurde eine Ausgabe von 2 000 Franken bewilligt.

Liegenschaften

Der Gemeinderat hat dem Wunsch der Benützer der im Untergeschoss des Gemeindehauses (Zugang Zürichstrasse) befindlichen Räumlichkeiten (DräSchiibe/Redaktionsraum/Waagstübli) entsprochen, die akustikmässige Situation zu verbessern. Zu total 12 000 Franken ist der Einbau einer Deckenbekleidung veranlasst worden.

An der 1972 ihrer Zweckbestimmung übergebenen, im Besitze der Politischen Gemeinde stehenden Alterssiedlung, Schulhausstrasse 2, sind 1994 vordringlichste energetische Massnahmen im Bereich des Dach- und Untergeschosses ausgeführt worden. 2013 erfolgte praktisch eine Total-Sanierung mit Gesamtkosten von rund 4,2 Millionen Franken. Von baulichen Sanierungsmassnahmen blieb bisher das fast fünfzigjährige Dach ausgenommen, da nach Einschätzung der Fachleute dafür keine Veranlassung bestand. Nun zeigt sich aber aufgrund eines eingetretenen Wasserschadens dringender Handlungsbedarf: Nach erfolgter Notreparatur ist die Ausarbeitung eines Grobkonzeptes Dachsanierung/Einbau Photovoltaik- bzw. Ersatz Solaranlage zu 25 000 Franken bewilligt und die Architektur- bzw. Elektroingenieurleistungen den Firmen Burlet & Partner AG, Mettmenstetten bzw. Eloplan AG, Baar übertragen worden.

Werkdienst

Der Werkdienst benötigt für den jährlichen Winterdiensteinsatz in der Regel zwischen 30-100 Tonnen Salz. Die drei mit einem Salzstreuer ausgestatteten Schneeräumungsfahrzeuge werden grundsätzlich nach jedem Salzstreueinsatz in Affoltern am Albis, Werkhof kantonales Tiefbauamt, wieder aufgefüllt. Zum Zwecke der Zeitersparnis ist versuchsweise im Bereich des Werkdienstgebäudes ein mobiles Salzsilo mit einer Kapazität von 25 m3 zu 4 200 Franken inkl. Salz eingemietet worden. Über die endgültige Einmietung oder Ankauf eines Silos wird nach Auswertung der gemachten Erfahrung entschieden.

Der Gemeinderat hat im vergangenen Jahr dem Anliegen der SBB um eine ausserterminliche Bereinigung des Vertrages Instandsetzung/-haltung Bahnhofareal entsprochen: die Winterdienstleistungen werden zugunsten einer überregionalen Unterhaltsregelung nicht mehr durch den Werkdienst erbracht. Seit 1. Januar 2019 ist der Werkdienst auch von den täglichen Reinigungseinsätzen, mit Ausnahme der Entsorgungsstelle, entbunden. Neu zuständig ist die SBB-eigene Immobilien-Facility-Management-Organisation (051 222 21 11). Die SBB ist ersucht worden, der täglichen Qualität der Reinigungsleistungen höchste Bedeutung zuzumessen, damit der bisherige, von den Bahnhofbesuchern geschätzte Zustand aufrechterhalten werden kann.

Ferner hat der Gemeinderat

  • als Mitglied des Wahlbüros Rest Amtsdauer 2018-2022 Kaja Lang ernannt

  • von einer in allen Belangen positiv lautenden finanztechnischen Prüfung des Gemeindehaushaltes bzw. dem per 31. Dezember 2018 vom Steueramt erstellten Abschluss über die veranlagten Grundstückgewinnsteuern von total 2 189 549.70 Franken (287 Veranlagungen) im zustimmenden Sinne Kenntnis genommen.

  • Folgenden Beitragsleistungen entsprochen: Gemeindepräsidentenverband des Kantons Zürich – Solidaritätsbeitrag Musterprozess Versorgertaxen: 510 Franken (einmalig) / Procap Zürich, Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Behinderung - Beitrag: 300 Franken (wiederkehrend) / Verein „wabe knonaueramt“, Palliative Care - Vereinsbeitrag 150 Franken bzw. Ausbildungskostenbeitrag 2 000 Franken (wiederkehrend) / Wildnispark Zürich- Jubiläumsbeitrag: 500 Franken (einmalig).

  • die Ausgestaltung des mittelfristigen Haushaltsgleichgewichts wie folgt festgelegt: Frist: 8 Jahre - Periode und Gegenstand: Drei abgeschlossene Rechnungsjahre / Laufendes Rechnungsjahr / Künftiges Budgetjahr / Drei Planjahre - Bandbreite zweckfreies Eigenkapital: 35-50 Millionen Franken

  • die bewilligungsfreien Sonntagsverkäufe für das laufende Jahr bezeichnet: 24. März, 22. September sowie 1. bzw. 22. Dezember 2019 (jeweils zwischen 10.00-17.00 Uhr).

  • mit Bedauern von der Kündigung der Leiterin Einwohnerkontrolle/Sekretariat, Simona Räber Kenntnis genommen und sich gleichzeitig über die Stellenbesetzung mit Katarina Krsmanovic, einer ehemaligen Lernenden, gefreut.



Datum der Neuigkeit 16. Nov. 2018