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Umwelttipp Energie und Klima

Wir publizieren regelmässig Umwelt-Tipps. Darin finden sich jeweils wertvolle Hinweise, was man selber dank einfachsten Verhaltensänderungen für eine gesunde Umwelt tun kann.

 

Keine halben Sachen beim Lüften

In der kalten Jahreszeit laufen viele Heizungen wieder auf Hochtouren. Das hat Folgen: Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entfallen aufs Heizen. Umso wichtiger ist es, die Wärme im Haus zu behalten. Richtiges Lüften macht den Unterschied.

Leben mit den Jahreszeiten, das gehört in der Schweiz dazu. Und auch wenn der Winter bei den meisten Schweizerinnen und Schweizern nicht zur beliebtesten Jahreszeit zählt – die kalte Jahreszeit steht für den Rückzug in die eigenen vier Wände und für Gemütlichkeit. Wie wir uns im Winter zuhause einrichten, hat auch einen Einfluss auf die Umwelt. Rund 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs und der CO2-Emissionen in der Schweiz entfallen aufs Heizen. Und auch wenn die Heizölnutzung langsam zurückgeht, werden immer noch nahezu zwei Drittel aller Gebäude mit fossilen Energieträgern (Öl und Gas) beheizt. Im Winter ist die Luft in der Regel im Wohnungs­inneren auch stärker belastet als draussen. Es ist deshalb wichtig, regelmässig frische Luft in die eigenen vier Wände zu lassen. Im Winter gilt es dabei einige Punkte zu beachten – denn Lüften und Heizen vertragen sich nicht immer so gut. Was viele im Sommer schätzen, hat im Winter Konsequenzen: Durch ein offenes Kippfenster verflüchtigt sich pro Winter Wärme im Wert von rund 200 Litern Heizöl. Das ist nicht nur Verschwendung, sondern geht auch ins Geld. Dabei haben gekippte Fenster fast keinen Lüftungseffekt, sie kühlen lediglich die Wände aus. Viel mehr frische Luft in die Wohnung bringt effizientes Lüften, denn ausgekühlte Wände aufzuheizen ist viel energieintensiver als ausgekühlte Luft aufzuheizen. Wer zwei- bis dreimal am Tag gleichzeitig alle Fenster für ein paar Minuten öffnet, holt sich frischen Sauerstoff konzentriert und innert kürzester Zeit. Die kalte Luft von draussen weckt zudem die Sinne und schafft Energie für die nächsten Stunden.



Datum der Neuigkeit 15. Dez. 2018