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Medienbulletin November 2017

Voranschlag mit Überschuss
Der Voranschlag der Politischen Gemeinde Mettmenstetten rechnet für 2018 in der Laufenden Rechnung bei einem unveränderten Steuerfuss von 30 % mit einem Ertragsüberschuss von 263 400 Franken.

Vor der Umstellung auf die ab 1. Januar 2019 für den ganzen Kanton Zürich geltende neue Rechnungslegung nach HRM2 (Harmonisiertes Rechnungsmodell 2) wurde der Voranschlag letztmals unter den bisherigen Bestimmungen HRM erstellt. Zusätzlich ist für die Politische Gemeinde nochmals ein von der Primarschulgemeinde separierter Voranschlag ausgearbeitet worden - Mitte 2018 wird die im Mai 2017 mit gut 85% Ja-Stimmen beschlossene Einheitsgemeinde wirksam.
In Anbetracht der anhaltend steigenden Tendenz bei den Steuereinnahmen und des höheren Ressourcenausgleichs sowie trotz steigender Kosten im Gesundheitsbereich und bei der sozialen Wohlfahrt weist die Laufende Rechnung bei einem Aufwand/Ertrag von 13 043 800/13 307 200 Millionen Franken einen Überschuss aus. Die Investitionsrechnung geht bei Ausgaben/Einnahmen von 6 310 300/2 339 000 Millionen Franken von Nettoinvestitionen von 3 971 300 Millionen Franken aus. Dank einer von der Sekundarschulgemeinde beabsichtigten Steuerfusssenkung von 1 % beträgt der Gesamtsteuerfuss voraussichtlich 100 %. Die Gemeindeversammlung findet am 11. Dezember 2017 statt.

Gewässer/ARA
Eine vordringliche Sanierung eines ca. 150 m langen, eingedolten, durch das Areal des Werk- und Wohnhauses zur Weid, Rossau, Teilstückes des Loobaches erweist sich als anspruchsvoll. Gegen ein erstes Projekt haben Umweltschutzverbände Rekurs ergriffen mit der Forderung nach einer naturnahen Ausführung. Trotz zahlreichen Gesprächen mit den betroffenen Landeigentümern und verschiedenster Ausführungsvarianten liegt kein Konsens für eine einvernehmliche Lösung vor und erweisen sich zudem mitunter angedachte Vari-anten als nicht bewilligungsfähig. Der Gemeinderat hat im Einvernehmen mit dem AWEL entschieden, die sich für alle Parteien als zumutbarste Lösung erweisende Variante weiter zu verfolgen und festzusetzen. Aus der technischen Weiterbearbeitung fallen nochmals geschätzte Kosten von 83 000 Franken an.
Notfallmässig musste eine Instandstellung einer unterspülten Bruchsteinmauer des Dorfbaches, im Bereich des Einlaufbeckens Gemeindehaus zu 17 000 Franken veranlasst werden. Unter Berücksichtigung der Gefahrenkarte steht in der kommenden Zeit eine Gesamtsanierung des Dorfbaches, Abschnitt Gemeindehaus-Friedhofstrasse an.
Im Zeitraum 1975-2011 wurden die aus den Aussenweilern Herferswil/Hübscheren anfallenden Abwasser der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Rifferswil zugeführt, welche bekanntlich seit längerem stillgelegt ist. Die Zuleitung des Abwassers erfolgt nun zur ARA Affoltern am Albis. Anstelle des bisherigen für die ARA geltenden Vertragswerks ist mit der Gemeinde Rifferswil eine neue vertragliche Regelung über den Betrieb des nötigen Pumpwerks vereinbart worden. Die jährliche Kostenbeteiligung dürfte sich auf gegen 4 000 Franken beziffern.

Bauwesen/Naturschutz
Baukommission und Gemeinderat setzen sich mit einer Überarbeitung der Bau- und Zonenordnung auseinander, welche im kommenden Jahr der Gemeindeversammlung zur Beschlussfassung unterbreitet wird. Als Folge der Vorprüfung durch die kantonale Baudirektion muss für die Ausgestaltung des Zonenplanes die neue Darstellungsverordnung (VDNP) angewendet werden. Die entsprechenden Arbeiten sind der Firma Wälter Willa, Ingenieure für Geomatik Planung, Affoltern a.A., in ihrer Funktion als Grundbuchgeometer bzw. Verfasser des bisherigen Zonenplans zu rund 4 000 Franken übertragen worden.
Im Rahmen eines von der kantonalen Baudirektion durchgeführten Vernehmlassungsverfahrens zur Aktualisierung des Inventars kommunal schutzwürdiger Ortsbilder (KOBI) hat sich der Gemeinderat mit geringfügigen Hinweisen geäussert. Neu müssen auch auf kommunaler Ebene die im Ortsbild wichtigen Bauten und Aussenräume im Kernzonenplan bezeichnet werden.
Für die Umgestaltung einer Hecke als Trockenstandort entlang der Grossholzerstrasse, Nähe Bauzone, ist eine Ausgabe von 7 000 Franken bewilligt worden.

Liegenschaften
Ein paar wenige Eingriffe an der Umgebungsgestaltung sind zwar noch ausstehend; insgesamt konnte aber die energetische Sanierung des Mehrfamilienhauses Obere Fischbachstrasse 16 wie geplant per Ende Oktober erfolgreich abgeschlossen werden. Der Gemeinderat bedankt sich bei den Mietern der während Bauzeit bewohnten Wohnungen für das den Umbauarbeiten entgegengebrachte Verständnis und hat gleichzeitig als „Abgeltung“ die Inkonvenienzentschädigung festgesetzt.
Ferner hat der Gemeinderat einem für den Bau eines Nebengebäudes nachgesuchten Näherbaurecht zum Gemeindegrundstück Dachlisserstrasse 11 gegen Entschädigung entsprochen.
Nach fast vierzigjähriger Nutzungsdauer wird die aus Tischen/Stühlen bestehende Möblierung der sich im Untergeschoss des Gemeindehauses (Zugang Zürichstrasse) befindlichen Räumlichkeiten (DräSchiibe, Redaktionsraum Dorfzeitung, Waagstübli) gegen einen Aufwand von 13 500 Franken ersetzt.

EDV/Datenschutz
Nach 6 ½-jähriger Nutzungsdauer hat der Gemeinderat die Ablösung/Ersatzbeschaffung der bei der Gemeindeverwaltung/Werkdienst im Einsatz stehenden Hardware (Clients, Notebook, Monitore) zu rund 45 000 Franken genehmigt. Gleichzeitig wurde entschieden, die bisher von der Stadt Winterthur erbrachten Rechenzentrumsleistungen der OBT AG, Zürich zu praktisch gleich bleibenden Konditionen zu übertragen. OBT ist ein erfahrener Partner mit Kompetenz bei der Einführung, Betrieb und Betreuung von etablierten und zukunftsorientierten Informatiklösungen bei Gemeinden und Städten. Die Datencenter verfügen über modernste IT-Infrastrukturen und garantieren höchste Sicherheit und Verfügbarkeit in allen Bereichen.
Aus der Umstellung der im Einsatz stehenden Finanzsoftware auf die neue Rechnungslegung HRM2 fallen für einmalige Lizenz- bzw. Umstellungskosten 76 518 Franken an.
Für die Umsetzung der Informationssicherheitsbelange bei der Gemeindeverwaltung gemäss Vorgaben Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich ist für den Beizug eines externen Beratungsdienstleisters ein Kredit von 27 000 Franken bewilligt und als erste Massnahmen eine Weisung sowie Leitlinie Informationssicherheit und Datenschutz erlassen worden.

Neue Gemeindeorganisation
Im kommenden Jahr tritt die kürzlich vom Regierungsrat gutgeheissene, total revidierte Gemeindeordnung in Kraft und unter anderem als Folge davon bilden Primarschulgemeinde und Politische Gemeinde eine Einheitsgemeinde. In einem weiteren Schritt prüft der Gemeinderat unter dem Titel "Neue Gemeindeorganisation 2018+" die sich nach neuem kantonalen Gemeindegesetz ergebenden Führungsmodell-Möglichkeiten (Stichwort: Schaffung attraktive Behördenämter/Trennung von politisch-strategischen und fachlich-operativen Aufgaben. Für die fachliche Begleitung ist ein Kredit von 21 600 Franken bewilligt worden.

Personelles
Auf Antrag des Werkdienstpersonals hat der Gemeinderat den Abschluss eines Lehrvertrags mit Marc Bär als Fachmann Betriebsunterhalt (EFZ) per 6. August 2018 gutgeheissen.
Als temporäre Mitarbeiterin Aushilfe Steueramt für die Dauer des Mutterschaftsurlaubs von Anja Prelicz, voraussichtlich Januar bis Mai 2018, wird mit einem Teilzeitpensum von 40 % Mirela Alic-Ferhatbegovic angestellt.

Ferner hat der Gemeinderat
• dem vom Zürcher Wanderwege unterbreiteten Begehren um Wegverlegung am Wanderwegnetz Gemeindegebiet Mettmenstetten, Gebiet Oberholz (Grenzgebiet Knonau), zugestimmt.
• der Entlassung eines im kommunalen Inventar der schützenswerten Einzelbäume enthaltenen Nussbaums an der Leigrüppenstrasse zugestimmt (sicherheitsbedingte Fällung aufgrund Fachgutachten) und gleichzeitig den Wunsch um eine Ersatzpflanzung angebracht.
• der Aufhebung von seit 1985 auf verschiedenen Grundstücken im Gebiet Bachmasstrasse lastenden Quartierplanbeschränkungen infolge Hinfälligkeit (Erschliessung ist realisiert) zugestimmt.
• folgende Beitragsleistungen bewilligt: Chilbiverein Mettmenstetten, 1 000 Franken (wiederkehrend) / Interessengemeinschaft Gemeindewahlen, 3 100 Franken (wiederkehrend) / Patenschaft Berggemeinden, Bondo-Fonds (Unwetter) 1 000 Franken / Theater900 Mettmenstetten, Produktion „De Nöiroose-Kavalier“, 300 Franken.
• die Voranschläge des Zweckverbandes Feuerwehr Knonaueramt Süd bzw. Abwasserverbandes Knonau mit voraussichtlichen Kostenanteilen aus laufender Rechnung/Investitionsrechnung von total 375 900 Franken/63.63 % bzw. 704 000 Franken/57,44 % gutgeheissen.
• von einem einmal mehr positiv lautenden, von der beauftragten Prüfstelle ausgestellten Bericht zu einer Geldbereichskontrolle Kenntnis genommen.

Freundliche Grüsse

Edy Gamma
Gemeindeschreiber
sanierter Dorfbachbereich
 

Datum der Neuigkeit 10. Nov. 2017