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Umwelttipp Energie und Klima

10. Mai 2022

Wir publizieren regelmässig Umwelt-Tipps, welche von PUSCH, Praktischer Umweltschutz, www.pusch.ch, zur Verfügung gestellt werden. Darin finden sich jeweils wertvolle Hinweise, was man selber dank einfachsten Verhaltensänderungen für eine gesunde Umwelt tun kann.

Entspannung für alle

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute so nah liegt? In den vergangenen zwei Jahren waren viele Menschen, die in der Schweiz leben, im Sommer innovativ unterwegs – und haben dabei ihre Heimat neu entdeckt. Ferien in der Schweiz sind zum Trend geworden. Wer die nun kürzeren Reisewege mit dem ÖV zurücklegt, baut nicht nur den eigenen Stress schneller ab, sondern hilft auch der Umwelt dabei.

Die letzte E-Mail ist verschickt, die Bürotür fällt ins Schloss, die Ferien können beginnen. Viele Menschen haben sich in jüngster Zeit im eigenen Land erholt, sind in der Schweiz etwa vermehrt ins Berner Oberland, ins Tessin und nach Graubünden gefahren. Bis zu 75 Prozent mehr inländische Gäste haben im Sommer 2021 im Vergleich zum Vorjahr Entspannung in der Heimat gesucht – und gefunden. Und wo es Menschen gefällt, gehen sie gerne wieder hin. Man hat die kurzen Wege schätzen gelernt. Also alle Koffer vollpacken, Taschen füllen – und ab ins Auto damit. Aber warum eigentlich selber fahren?

So vorbildlich wir mit der Wahl unseres Ferienziels das Klima schonen, so viel Luft nach oben gibt es immer noch bei der Frage, wie wir dorthin kommen. Den rund 10‘000 Anfahrten im eigenem Auto stehen nur etwa ein Drittel so viele Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gegenüber. Eigentlich erstaunlich, denn in welchem anderen Land sind auch abgelegene Destinationen so einfach mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar?

Beste Voraussetzungen also für alle, die auch dieses Jahr offen für Neues sind. Auch wer auf Bahn und Bus umsteigt, kommt hierzulande überall hin. Natürlich sind kleine Anpassungen in der Planung notwendig, zum Beispiel beim Gepäck. Der Fokus auf das Wesentliche hilft. Wenn das schwerfällt, hilft eine kleinere Tasche – je weniger Platz, desto weniger nehme ich mit. Oder man reduziert kontinuierlich den Anfangsstapel. So reisen Sie nicht nur unbeschwert, sondern reduzieren gleichzeitig den eigenen ökologischen Fussabdruck weiter.